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Naturschutzwoche 2023

Vom 08.05.2023 bis 14.05.2023 lockt die 67. Leipziger Naturschutzwoche  mit vielfältigen Angeboten die Natur zu entdecken.

Das Programm zum Thema „Stadt im Fluss – Leipzig zwischen Hochwasser und Dürre“ startet am 8. Mai 17:30 Uhr mit der offiziellen Eröffnung im Botanischen Garten. Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und Prof. Christian Wirth, Direktor des Botanischen Gartens, sprechen und informieren zum Thema „Dürre ohne Hochwasser: Leipziger Auwald quo vadis?“ über den Zustand des Leipziger Auwaldes, über das Auenentwicklungskonzept und geplante Maßnahmen im Leipziger Auwald. Das Programm bietet zahlreiche Angebote, sich dem Thema Wasser zu widmen, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken und Einblicke in städtische Planungen und Konzepte sowie Handlungsanleitungen für den eigenen Garten zu erhalten.

Wir bieten Ihnen am 08.5. und am 10.05. jeweils von 15 bis 17 Uhr ein spannendes Abenteuer und nehmen die Parthe unter die Lupe:

Im Lebensraum Gewässer tummelt sich mannigfaltig Leben! So auch in der Parthe. Neben Stichling und Hecht sind hier viele weitere Wassergeschöpfe zu Hause; u.a. mit verheißungsvollen Namen wie „Piratenspinne“ , Weidenjungfer“ oder „Rückenschwimmer“. Viele Wasserlebewesen sehen „skurril“ aus oder haben eine ganz eigene Lebensphilosophie. Lassen Sie sich überraschen und begeben Sie sich mit uns auf die Suche nach dem Wasserskorpion!

Treffpunkt: Parthebrücke zwischen dem Freibad Schönefeld und dem Abtnaundorfer Park
Bitte Gummistiefel und Wechselsachen mitbringen!
Anmeldungen unter umweltbildung [at] zv-parthenaue.de

Weitere Programmpunkte finden Sie im:

Programmflyer Naturschutzwoche 2023

 




Naturforscherkisten für die jungen „Naturwächter Partheland“

Wenn ihr nicht zu den Naturwächtern kommen könnt, dann kommen die Naturwächter eben zu euch nach Hause!

Wir, die Naturschutzstation Partheland, haben vor einiger Zeit mit einem Aufruf in der Presse die Jungen Naturschutzwächter Partheland gegründet 😊. Mit ihnen wollten wir eigentlich seit April draußen unterwegs sein und die Natur erforschen 🕵️. Leider musste unser erstes Treffen wegen der anhaltenden Corona-Situation jedoch immer wieder nach hinten verschoben werden 😢. Doch Not macht erfinderisch: Damit unsere angemeldeten Naturforscher:innen auch ohne uns zu Entdeckertouren angeregt werden, haben wir ihnen heute eine kleine Naturforscher-Kiste geschickt 🥳.

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Totholz als Lebensraum

Biologische Vielfalt und Artenreichtum fängt beim Totholz an!

Totholz wird in der Ökologie und insbesondere im Biotop- und Artenschutz als Sammelbegriff für abgestorbene Bäume oder deren Teile verwendet. Grob unterteilt wird dabei zwischen stehendem Totholz, also noch nicht umgefallenen abgestorbenen Bäumen oder deren Teilen, und liegendem Totholz, das bereits auf dem Erdboden liegt. Ebenso gilt die Bezeichnung Totholz auch im erweiterten Sinne; sie schließt als Biotopholz hier auch (kleinräumig) geschädigte, kranke oder absterbende Bäume, Sträucher und deren Teile mit ein. Stehendes Totholz ist seltener, bietet aber meist eine größere Vielfalt an Standortfaktoren und ist daher weit wertvoller und ökologischer als liegendes. Im öffentlichen sowie im privaten Raum macht es demnach durchaus Sinn, gerade stehendes Totholz auch mal zu belassen. Stehendes Totholz spielt bei der Erhaltung der Artenvielfalt im Wald, in Parkanlagen oder im eigenen Garten eine sehr wichtige Rolle, da tote Bäume und Dürrständer zahlreiche Funktionen als Habitat (Lebensraum) wie Nahrungsquelle, Nistgelegenheit, Rückzugsgebiet, Sitzwarte usw. aufweisen.

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Private Gärten können immer ein Beitrag zur Artenvielfalt sein

Gärtnern liegt „im Trend“. Immer mehr Menschen wünschen sich einen Garten, wie aktuelle Zahlen zeigen. Doch Gärten nutzen nicht nur uns Menschen. Angesichts des immensen Artensterbens weltweit werden sie als Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere immer wichtiger. Daher hat die Naturschutzstation Partheland die Auslobung „Artenreicher Garten im Partheland“ gestartet.

Gärten können einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Gerade in wachsenden Städten herrscht jedoch eine starke Konkurrenz um Flächen. Einerseits sind Grünflächen wie Gärten sowie Parks und Landwirtschaftsflächen sehr wichtig, andererseits werden vielerorts dringend zusätzliche Wohnungen benötigt. Diese Konkurrenz dürfte weiter zunehmen, denn weltweit wächst der Anteil der Stadtbewohnerinnen und -bewohner, und auch Deutschland wird immer urbaner. Natürliche Lebensräume schwinden, und die Zahl der Arten geht auch im Partheland stark zurück (von den einheimischen Tierarten in Deutschland sind 35 Prozent, von den Pflanzenarten 26 Prozent bestandsgefährdet).

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Naturwächter Partheland

Liebe Partheländer*innen🤗, das Wetter ist schön und wir haben große Lust (sobald das aktuelle Pandemiegeschehen es erlaubt), mit jungen Naturinterressierten unser Naturwächter-Partheland-Programm zu starten und die Natur zu erkunden🕵️🌳🦗🦉

 

Die ersten Anmeldungen sind schon eingetrudelt und vielleicht kennt Ihr ja noch den Einen oder die Andere, die Lust haben, mitzumachen. Meldet Euch gerne bei Interesse, oder falls Ihr Fragen habt, bei den unten genannten Kontaktmöglichkeiten. Wir freuen uns auf Euch!

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PIMO erkundet die Wiesen 🌿🐛🤓!

Liebe Partheländer 🤗, nach langer Pause konnten wir unseren PIMO (Parthelandinfomobil) nun endlich wieder auf Entdeckungstour mit einer Schulklasse schicken💚🎉.

Dieses mal ging es daran, mit der Klasse 3a der Grundschule Portitz den Lebensraum Wiese mit allen Sinnen zu entdecken. Die Kinder haben in Gruppen Pflanzensuchaufträge bekommen 🕵️‍♀️, sie prima gelöst und vor der Klasse vorgestellt 🌸👌. Anschließend ging es ans Entdecken, Beobachten, Mikroskopieren und Bestimmen der tierischen Wiesenbewohner. Ob es sich bei den kleinen Krabbeltierchen um Insekten, Spinnentiere oder Tausendfüßer handelt, war am Ende die leichteste Übung für die Kinder 💪. Weiterlesen…




15.05.2023 Biotoppflege im vollen Gange

Liebe Partheländer, diese Woche geht es für uns wieder mit der Biotoppflege los 🌿✂️👩‍🌾!

Die meisten unserer Biotopflächen könnt ihr in und um den Abtnaundorfer Park finden. Die Mahd dieser Flächen ist besonders wichtig, da sich nur durch regelmäßiges Mähen die besondere Fauna und Flora der Feuchtwiesen mit schönen Pflanzen wie der Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi), dem Schlangenknöterich (Bistorta officinalis), dem Mädesüß (Filipendula ulmaria) und dem Großen-Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) erhalten lässt.

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24.04.2020 Liebe Partheländer kennt ihr die Frühjahrsblüher, die alle hier bei uns im Partheland vorkommen?

Liebe Partheländer kennt ihr die Frühjahrsblüher, die alle hier bei uns im Partheland vorkommen? -Schickt uns Eure schönsten Fotos!

Zum Beispiel hat das (1) Scharbockskraut (Ficaria verna) seinen Namen daher, dass es aufgrund seines hohen gehaltes an Vitamin C gegen Skorbut eingesetzt wurde, denn „Scharbock“ ist eine alte Bezeichnung für die Vitaminmangelkrankheit. Das Buschwindrößchen (2) (Anemone nemorosa) gehört ebenso wie das Scharbockkraut zu den Hahnenfußgewächsen. Sein Blühbeginn markiert im Phänologischen Kalender den Beginn des Erstfrühlings. Der Gefingerte Lärchensporn (3) (Corydalis solida) wird durch Ameisen verbreitet🐜. Weiterlesen…




Die Parthenaue – Versuch einer kulturlandschaftlichen Bilanz

Die Parthenaue – Versuch einer kulturlandschaftlichen Bilanz
Oder: stadtPARTHEland und die Agenda eines Kulturlandschaftsmanagements

Autoren: Dr. Kenneth Anders, Florian Etterer, Lars Fischer, Sascha Fritzsch, Heike König, Torsten Schmidt-Baum, Hendrik Teubert, Axel Weinert, Ronny Wirkner, Nadine Zimmer

Schicken sich Wissenschaftler, Verwaltungsmitarbeiter und Planer an, die Entwicklung eines Landschaftsraumes zu betrachten, tun sie dies selten von ungefähr. In der Regel ist zuvor ein gesellschaftlicher Steuerungsbedarf deutlich geworden, der nun in Form von Forschung, Erprobung, Planung oder durch gezieltes Eingreifen gedeckt werden soll. Dies ist auch bei „stadtPARTHEland“ der Fall, einem im BMBF-Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Landmanagement“ geförderten Verbundvorhaben unter der Leitung der TU Dresden, dessen wichtigstes Ziel es ist, Instrumente für ein Kulturlandschaftsmanagement entlang des sächsischen Flüsschens Parthe zu entwickeln.

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Weidepatenschaften

Tierpatenschaften im Partheland

Die Wiesen und Weiden im Partheland sind etwas ganz Besonderes. Sie bilden ein immergrünes Band entlang des Flüsschens und sind Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Das Grünland ist auch ein wesentlicher Grund, warum die Parthenaue als FFH-Gebiet geschützt ist. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Denn eine extensive, naturschutzorientierte Bewirtschaftung ist heute wegen der zu geringen Marktpreise für Fleisch, Milch oder Wolle einfach nicht mehr rentabel.

Die Folge: Entweder werden die Flächen deutlich intensiver bewirtschaftet, oder sie werden gar nicht mehr bewirtschaftet und verwildern. Beides führt zu einem Verlust der Artenvielfalt.

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Aktiv für’s Partheland

AKTIV FÜR´S PARTHELAND

Unsere 8. Parthelandküche am 12. April 2018 in Taucha:

Podiumsdiskussion zum Entwurf des Innovationskonzepts mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Erhalt und die Gestaltung des Parthelandes engagieren Weiterlesen…




Parthelandküche „Werkschau Partheland“ am 16. November 2018

Werkschau Partheland

Unsere letzte Parthelandküche am 16. November in der Naturschutzstation Plaußig

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Landschaftsbildung fürs Partheland? – Das Partheland im Leporello (Sommerschule & Parthelandküche)

Landschaftsbildung fürs Partheland?
Das Partheland im Leporello.

Eine Sommerschule zur Parthenaue und die neunte Parthelandküche.

Im Rahmen einer Sommerschule vom 13. bis 18. Mai 2018 erarbeiteten Studierende der TU Dresden (Bachelor- und Masterstudiengang Landschaftsarchitektur) gemeinsam mit der Klasse 12a der Freien Waldorfschule Leipzig eine Ausstellung zu ihrer Kulturlandschaft in Form eines großen Leporellos. Dabei folgten sie dem jungen Konzept der Landschaftlichen Bildung, welches dazu beitragen soll, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Raum bei Kindern und Erwachsenen zu vertiefen.

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Exkursionsführer: …sich wundern im Partheland

Exkursionsführer: …sich wundern im Partheland

Völlig unvoreingenommen begaben sich Studierende der TU Dresden und der HS Osnabrück im Rahmen einer Sommerschule auf Spurensuche entlang der Parthe. Zwischen dem 8. und 13. Mai 2016 erforschten sie das Partheland durch Befragungen und Beschreibungen. Verschiedene Personen gaben Einblick in ihre Erlebnisse und Beziehungen zum Partheland. Doch die Studenten erkundeten auch selbst die Umgebung und stießen auf unterschiedliche Orte und Besonderheiten.

Zur zweiten Parthelandküche am 12.05.2016 (Boulderhalle Leipzig) wurden die Eindrücke von den Studierenden in inszenierter Form wiedergegeben.

Im Nachgang der Sommerschule entstand ein Exkursionsführer der besonderen Art. Er ist eine Sammlung der erkundeten Orte und soll dazu anregen, die Eigenart und Schönheit des Parthelandes selbst zu entdecken.

Wir danken allen, die uns mit Informationen versorgten und die Studierenden zu den besonderen Orten entlang der Parthe führten.
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Essay zum Mariannenpark von Kenneth Anders

Wo ist die Parthe und was macht einen modernen Stadtpark aus?
Eine Studie von Inga Kerber im Gespräch

Essay von Kenneth Anders
als Rückblick auf die 6. Parthelandküche am 15.09.2017

Die Pläne Leberecht Migges für den Leipziger Mariannenpark sind über 100 Jahre alt. Wenn wir sie heute betrachten, liegen nicht nur einzelne gestalterische Ideen eines Planers auf der Hand. In den geplanten Anlagen und ihren Namen schwingt zugleich eine gesellschaftliche Vision des Stadtparks für das zwanzigste Jahrhundert mit. Der Mariannenpark war als Volkspark angelegt, er sollte den Menschen Chancen auf Gesundheit und Geselligkeit verschaffen. Diese eng mit der Emanzipation der Arbeiterklasse verbundene Idee ging auch mit neuen Spielregeln für das Geschehen im Park einher. Weiterlesen…




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